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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Ende des Angelkutters "Dresden"



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Schweizer
17.04.2020, 12:38
Hi,
so langsam geht mir die Motivation auf Grund. Sämtliche Versicherungen Nachgewiesen und bis 2021 bezahlt. Schwimmfähigkeitszeugniss vorhanden und ständig neue Vorderungen. Trotzdem hat die Stadt Lübeck kein Interesse mir einen geeigneten Liegeplatz zur Verfügung zu stellen. Dazu kommen noch Personen, die Gerüchte verbreiten. Wenn es hier im Forum Mitglieder gibt, die vielleicht helfen können, dann wäre ich sehr Dankbar.
Gruss Rene

demski22
17.04.2020, 13:20
Moin rene
Naja ist halt in Lübeck so das Gerüchte gestartet werden. Ich habe mich dran gewöhnt. Schade das die Dresden n von Personen angenommen worden ist und die sich wie ich gesagt haben. Mal ausprobieren wie es ist. Mir hat die Fahrt mit dir gefallen.

Simonsays
17.04.2020, 21:56
Ruf mal bei der travemarina an. Der besitzer heißt schöler mit Nachnamen. Der hat eigentlich immer gute Kontakte und unkomplizierte Lösungen. Evtl. Ja auch einen Liegeplatz. Ich liege da auch. Allerdings mit nem kleineren Kaliber...;-)

Wir können sonst auch gern mal tel. . Schick mir einfach deine tel. Nummer per pn.

Schweizer
18.04.2020, 10:45
Danke für den Tipp .Werde ich machen. Noch ist nicht alles verloren.

Orange
28.04.2020, 18:34
das stand heute in den medien geschrieben :verwirrt:;:verwirrt:;:verwirrt:;

http://travemuende-aktuell.de/artikel/24215-Drama-um-die-Dresden.html

Travefan
28.04.2020, 19:07
Das war es wohl, kurzer Auftritt.

demski22
28.04.2020, 19:10
schade das war es. Leider . schade um den kutter:(nofi)

Andreas
28.04.2020, 20:01
Allerdings passt da einiges zwischen Presseangaben und Eignerschilderung nicht zusammen.

Vermutlich muss die DRESDEN zügig weg. Vielleicht nimmt sie ein Hafen weiter östlich oder Teerhof...

Dwarslöper
28.04.2020, 20:20
Wer sich mit Schiffen gut auskennt,
der hätte schon beim Anblick des Schiffes gesagt, keinen Cent steckt man in das Schiff.
Die letzten Tage / Wochen war oftmals starker Ostwind, der hat den Dampfer auf den Betonkai gedrückt.
Wer in Travemünde ein Berufsschiff hat, der trifft alle Vorkehrungen damit das Schiff solche schlechten Wetterbedingungen übersteht.
Z.B. das Schiff auf die andere Seite vom Pier verlegen..anwesend sein,
nötigenfalls nachts dort dem Schiff beistehen..jetzt ist der Dampfer fertig.

Vielleicht fehlt sogar die Kohle das Schiff zu entsorgen...??
Als damals alles noch nicht so eng gesehen wurde, vor 50 Jahren,
da hat man einen Kutter in Schlutup an Land gezogen,
ihn unter Anleitung Feuerwehr fachgerecht abgefackelt..
heute ist so ein Kahn Sondermüll.

Der Mann hat sich wohl verpeilt!

dasAxelchen
29.04.2020, 00:17
am Freitag kommt Rene...dann wird er sich sicherlich seine Gedanken machen wie es weitergehen könnte.

Schweizer
29.04.2020, 07:57
Hallo an alle,
hier nun mal meine Meinung zu dem Ganzen.
Nach dem Hochwasser gab es ein paar Probleme. Ein Festmacher ist gerissen und dadurch gab es 2 Beschädigungen an der Aussenhaut, die aber alle über der Wasserlinie waren. Diese wurden aber vom Sachverständigen begutachtet und für korrekt und als fachmänische Reparatur erachtet. Das Schwimmfähigkeitszeugniss hat nur eine Auflage ergeben. Die Bilge und die Pumpen müssen in regelmässigen Abständen überprüft werden. Das wird auch so erledigt. Dem entgegen steht die Aussage der Wasserschutzbehörde, dass die überprüfung Werktäglich erfolgen sollte. Die Rücksprache mit dem Gutachter hat ergeben, dass er sowas nie gesagt hat.
Der Wasserstand in den 3 Bilgen wird mit Schwimmerschaltern überprüft und bei Bedarf wird gepumt. Dies kann aber nur funktionieren, wenn Landstrom vorhanden ist. Nach Mitteilung an die Hafenbehörde muss die Landstromverbinung gesichert sein. Auch an die WSP ging diese Mitteilung. Bei Abschaltung des Landstromes, sollte auch nach WSP die Verhältnissmässigkeit der Mittel überprüft werden. Ein Schreiben an die Hafenverwaltung ztu diesem Thema wurde nicht beantwortet und auch die Nachfrage, wer die Abschaltung veranlasst hat, wurde nicht beantwortet.
Zum Thema Zustand:
Für die, die es noch nicht wissen, bei der Dresden wurde das Unterwasserschiff neu abgedichtet und mit Antifouling gestrichen. Auch wenn diese Arbeiten nicht ganz korrekt ausgeführt wurden, ist das Unterwasserschiff dicht. Soweit man das von einem Holzschiff nicht 100% ig behaupten kann.
Was aber das schlimmste ist, ist der Kampf gegen Gerüchte. So wurde zum Beispiel behauptet, dass die Dresden im Hafen von Neustadt schon mal auf Grund ging. Was mit Sicherheit nie geschehen ist. Ich werde heute noch beom LA nachfragen, woher sie diese Infos für ihren Bericht haben. Eine Vermutung habe ich aber schon. Werde Euch auf dem Laufenden halten.
Wie ihr seht, bin ich am kämpfen. Wer mich dabei unterstützen will ist sehr willkommen. Egal in welcher Art auch immer.
Gruss Rene

Wolfgang
29.04.2020, 09:16
Das ist hier schon ein tolles Forum!
Erst sind alle Pandemie-Experten.
Jetzt auch noch Schiffs-Experten. Insbesondere auf dem Fachgebiet Abwracken.
Erinnert euch doch einfach mal an Dieter Nuhrs genialen, allzeit gültigen Spruch!

Viel Glück, Schweizer!
:daumenhoch:;

demski22
29.04.2020, 10:30
Also klingt eher so als würde dieses Travemünde Blatt bild spielen. Was im Raum steht ist die Verfügung der Stadt die Dresden da weg muss. Wenn Dresden wieder auffischfahrt bin ich dabei

Andreas
29.04.2020, 10:35
Es scheint mir keine Verfügung der Stadt zu sein. Für mich klingt das eher nach einem Verweis durch den privaten Hafenbetreiber.

Rheingauner
29.04.2020, 12:28
Also klingt eher so als würde dieses Travemünde Blatt bild spielen. Was im Raum steht ist die Verfügung der Stadt die Dresden da weg muss. Wenn Dresden wieder auffischfahrt bin ich dabei

Das dachte ich mir auch, Tim. Wenn man das "Hafengeschwätz" schon als Quelle mit anführt, aber nicht in der Lage ist, ein aussagekräftiges Foto vom Anschlag zu machen, oder wenigstens mal die dort aufgeführten Infos richtig wiedergibt. Austausch mit Betreibern Behörden oder dem Eigner? Nö das wäre redaktionell wertvoll.
Lieber als Abschluss noch ein Foto vom „Betreten verboten!“ Schild machen. Wenn das zum Abwracken führt, ist der Museumshafen bald leer.
Interessant finde ich auch, dass keinerlei Bezug zur aktuellen Lage getätigt wird. Ist es dem Eigner, der ja aus dem Schwarzwald zu kommen scheint, aktuell möglich, sich im vollen Umfang um das Objekt zu kümmern? Neben der Einreisebeschränkung gibt es zudem das Problem, dass viele Betriebe nur eingeschränkt arbeiten. Man könnte hier also von erschwerten Bedingungen sprechen.
Irgendwie beißen sich da die Berichtserstattungen. Vom Eigner werden immer wieder Updates über die Restaurierung des Schiffes gegeben. Hier scheint sich also was zu tun, zumal hört sich das nicht so an, als würden wahllos irgendwo ein paar Planken angenagelt und schön überstrichen werden.
Auf der anderen Seite gibt es ein paar Bilder, die so wirken, als hätte sie ein nicht ganz so passionierter Hobbyfotograf eben im Vorbeilaufen mit seiner alten Digitalkamera geschossen. Es geht bei vielen Bildern nicht hervor, wo sie sich am Schiff befinden, es gibt keine Bildunterschrift, auch eine Reihenfolge wollte ich bei der Zusammenstellung nicht erkennen.
Also bin ich gezwungen, mir mit Zitaten aus dem Hafen und einem Anschlag, von dem auch nicht bekannt zu sein schein, wer ihn überhaupt ausgestellt hat, ein Urteil zu bilden.
Ich muss gestehen, der abgebildete Zustand sieht nach sehr viel Arbeit aus, das lässt sich nicht leugnen. Jedoch hält uns Rene ja auch immer auf dem laufenden, da bekomme ich zumindest den Eindruck, dass auch einiges weggeschafft wird. Die Instantsetzung des Unterwasserschiffs und der Maschine wurde ja schon vorgenommen.
Meine persönliche Erfahrung im Bootsbau beschränkt sich leider nur auf GFK, und da auf kleinere Boote bis 12m Länge, aber selbst da merkt man schnell, dass so eine Rundumtour zeitlich und auch nicht finanziell von heute auf Morgen möglich ist.
Was sich auf dem Priwall abzeichnet spricht jedoch auch dafür, dass ein Kutter dort fehl am Platz ist. Lofts und das Klientele mit viel Geld ist auf sowas einfach nicht angewiesen. Der Hafenbetreiber wird wohl auch lieber die Yachten im 6- und 7- stelligen Bereich da liegen sehen.

Auch wenn du viel Gegenwind erfährst Rene, finde ich es super wie sachlich du uns hier immer wieder mit deiner Sicht der Dinge auf dem laufenden hältst. Ich würde mir wünschen, dass es dir gelingt dein Projekt weiter zu verfolgen und wir in Zukunft die Möglichkeit haben, mit der Dresden die Lübecker Bucht unsicher zu machen. Natürlich nur Fangtechnisch.