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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wakenitz-Film des NDR ✓



Andreas
07.06.2011, 09:06
Der NDR zeigt die Wakenitz in einem Film-Beitrag. Die Aufnahmen sind größtenteils im "Kasten".

http://www.luebecker-anglerforum.de/gallery/files/6/wakenitz-ndr-film.jpg

Anfang Juli ist es so weit, dann wird er gezeigt. Danke an den VdWA-Vorsitzenden Manfred Kautzsch für den Text im Lübecker Angler und das Foto.

Mehr Info klick hier: Wakenitz-Film des NDR (im Lübecker Angler) (http://xn--lbecker-angler-gsb.de/postnuke/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=512&mode=thread&order=0&thold=0)

Andreas
14.06.2011, 10:26
Beim NDR gibt es eine Vorabinfo:

http://www.ndr.de/reise_freizeit/angeln183_page-1.html

Christian K.
17.07.2011, 20:38
in der wakenitz sind es 60 cm und das ist auch gut so :)

Andreas
21.07.2011, 10:38
60 cm und max. 3 Fische pro Tag.

Durch die Nicht-Änderung der KV-Homepage (schon lange so) hat allerdings jeder eine Ausrede, der das alte Maß nutzt (unabhängig davon, ob die Festsetzung des Schonmaßes in Abweichung des Landesgesetzes überhaupt wirksam ist).

Uwe
22.07.2011, 09:59
Verbindlich sind die Angaben auf dem Erlaubnisschein, hier würde glaube ich auch kein FA eine Ausrede gelten lassen. :-N


... ob die Festsetzung des Schonmaßes in Abweichung des Landesgesetzes überhaupt wirksam ist

Grundsätzlich kann jeder Fischereirechtsinhaber/Pächter höhere Mindestmaße oder auch längere/zusätzliche Schonzeiten festlegen, nur die Mindestanforderungen aus den Landesgesetzen/Verordnungen dürfen nicht unterschritten werden.

Andreas
22.07.2011, 20:34
Verbindlich sind die Angaben auf dem Erlaubnisschein, hier würde glaube ich auch kein FA eine Ausrede gelten lassen. :-N



Grundsätzlich kann jeder Fischereirechtsinhaber/Pächter höhere Mindestmaße oder auch längere/zusätzliche Schonzeiten festlegen, nur die Mindestanforderungen aus den Landesgesetzen/Verordnungen dürfen nicht unterschritten werden.



Ja, grundsätzlich, nämlich im Zivilrecht, aber nicht in einer Satzung und in einem § 16 mit öffentlicher-rechtlicher Natur ... - da gilt: Bundesrecht bricht Landesrecht, Landesrecht bricht Gemeinderecht (Stadtrecht) u.s.w.

Ich halte die Lübecker Wakenitz-Regelung (anders als bei Pachtverträgen der Vereine) schlicht für unwirksam.

Hier der Abdruck aus dem Erlaubnisschein. Man sollte sich wohl daran halten, weil es sinnvoll sein dürfte, was da steht.

http://www.luebecker-anglerforum.de/gallery/files/6/wakenitzschein.jpg

Uwe
22.07.2011, 21:05
Robert Vollborn (Geschäftsführer des LSFV-SH) hat auf eine ähnliche Frage wie folgt geantwortet.


Einen Ausweg kann nur die im Fischereirecht festgelegte Hegepflicht liefern, also die Pflicht, einen der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen, heimischen und gesunden Fischbestand aufzubauen und zu erhalten. Wenn sich etwa nach einem Fischsterben, nach anderen erheblichen Einflüssen auf das Gewässer oder bei gestörter natürlicher Fortpflanzung Fischbestände in einem schlechten Zustand befinden, kann aus Gründen der Hege die Notwendigkeit bestehen, ausnahmsweise von den gesetzlichen Regelungen abzuweichen, weil dann die oben dargelegte Wertigkeit zwischen Bestandsschutz und Schutz des individuellen Tieres wieder zugunsten des ganzen Bestandes verschoben wird. Insofern bedürfen die Erhöhung von Mindestmaßen und die Verlängerung von Schonzeiten einer sachlichen Begründung auf der Grundlage der Hegepflicht. Diese Begründung kann auch eine längerfristige oder dauerhafte Abweichung von den Vorschriften der BiFO rechtfertigen. Sie kann auch in einen Hegeplan übernommen und dann ggf. von der Oberen Fischereibehörde genehmigt werden, um verbindlich Rechtssicherheit zu erlangen.


Zum gesamten Text (http://www.anglerforum-sh.de/showpost.php?p=129568&postcount=3)

Andreas
22.07.2011, 21:49
Aber wir haben m.W. (leider) keinen Wakenitz-Hegeplan....

Oder hast du andere Infos ???

Uwe
22.07.2011, 22:10
Ich stecke da sonst bislang überhaupt nicht im Thema Andreas aber auf Fischschutz.de ist noch folgendes zu lesen. Klick (http://www.fischschutz.de/Fischereirecht/Vereinsintern-erweiterte-Schonzeiten-und-Mindestmasse.html) ;-)


Somit ist die Antwort auf die oben gestellte Frage:
Ein Angler muß sich nach den am Gewässer geltenden Regelungen richten, die sinnvollerweise auch auf dem Erlaubnisschein mit abgedruckt werden. Die Vereine müssen aber für sich prüfen, ob die Abweichung von den Regelungen der BiFO auch wirklich sinnvoll und (über die Hege) begründbar sind. Anderenfalls nämlich sind sie angreifbar bzw. unwirksam.