• Und dann druckten die Fischer einfach ihr eigenes Geld

    Und dann druckten die (Gothmunder) Fischer ihr eigenes Geld. Das ging damals, als die Kleingeldbestände zu gering waren und die Drucker zeitweilig nicht nehr schnell genug drucken konnten.



    Heimische Motive würden gewählt, sechs verschiedene Scheine wurden aufgelegt.



    Wertigkeit waren 50 und 75 Pfg.





    Die Motive mit den sprachlichen Exkursionen gegen einen Eindruck in das Fischer Leben und die Traditionen.



    FISCHER; NETZE EINZIEHEND:
    Dat Leben is en Wannern, nix blifft dar bestahn,
    Een folgt wie de Annern, all maet wi gahn. [Klaus Groth]



    FISCHER; NETZE FLICKEND:
    As hellsch de Netten rieten, so rifft ok in den Tied,
    öw dit pe nürlich Flicken, du flickst dien egen Sied. [Georg M. Behnck]



    FISCHERTYPEN AUS GOTHMUNG:
    Wie wi an Minschen uns verstaan, so dragen wi de Tied,
    Wie wi as Minschen Godes doon, so laawt dat uns de Tied. [G.M. Behnnck]



    GOTHMUNDER TREIBELFEST:
    Driewelfest! En enzigs Hupen Hög
    Vull dat Hatt vun Sünn und malle Tög. [G.M. Behnck]



    GOTHMUNDER DRINKELTÖRN:
    Willkum bet baben vull Fiedel
    Bien Drinkeltörn sünd wi Kandidel. [G.M. Behnck]



    HAUS IN GOTHMUND:
    Mien Hüschen an de Waterkant blänk up in Sünnenschien,
    Hol ut in Wederpien öber die en hilig Hand. [G.M. Behnck]


    Je mehr Fischer Geld in Sammlerkreisen blieb, desto höher war der Gewinn der Fischer...

    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Und dann druckten die Fischer einfach ihr eigenes Geld - Erstellt von: Andreas Original-Beitrag anzeigen