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Thema: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

  1. #49

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Das klingt doch wild romantisch, sofern man sich auf sein Dach über dem Kopf verlassen kann

  2. #50

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Den Teil kannte ich!
    Aber das ist doch einfach nur unglaublich!

    Ich hätte glaub ich auch angefangen zu lachen...

  3. #51

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Hoffe denn folge 10 fertig ist gibt's das als buh.
    LG
    Tim und immer eine Handbreit Wasser unterm Köder

  4. #52

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Auf alle Fälle bis hierher ein aufregender und abwechslungsreicher Urlaub...
    Viele Grüße aus Ostholstein

    Manfred

    “Ist es beim Angeln wieder mau, ist der Angler auch bald blau !”


  5. #53

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    das große Abenteuer wie ich finde



    zumindest als Leser

  6. #54

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Zitat Zitat von AngelMorph Beitrag anzeigen
    Das klingt doch wild romantisch, sofern man sich auf sein Dach über dem Kopf verlassen kann


    Abwarten, ein paar Folgen folgen ja den Folgen nach

    Noch ist vieles drin...
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  7. #55

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Alle, die die Rückreise vorgeschlagen haben: Erst einmal können... bei Orkan fährt die Fähre nicht, bei Starkwind je nach dem. Wir hätten über Land fahren müssen, da wir vor der Orkanfront rüber sind. Das war eindeutig zu weit.

    Ich brauche das Haus übrigens nur, um mückenfrei, trocken und ohne angeschlagenen Schädel zu schlafen. Und natürlich zum Bunkern der Fischbeute.
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  8. #56

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Zitat Zitat von Andreas Beitrag anzeigen
    Abwarten, ein paar Folgen folgen ja den Folgen nach
    Bin gespannt, ich befürchte Schlimmes
    Ich glaube, ich hätte längst versucht, über den Vermieter eine Optimierung der Lage zu erwirken.

    Zitat Zitat von Andreas Beitrag anzeigen
    ... Und natürlich zum Bunkern der Fischbeute.
    Das ist ohne Strom/Kühlung auch nicht ganz trivial...

  9. #57

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Zitat Zitat von AngelMorph Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ich hätte längst versucht, über den Vermieter eine Optimierung der Lage zu erwirken.


    1. Der eigentliche Vermieter war weit weg und sah sich außerstande etwas zu bewirken. Wir wissen das, da wir ihn unterrichten mussten.

    2. Sein Bruder wohnte nebenan und sah sich außerstande etwas zu bewirken. Außerdem fand er sich nicht zuständig.

    3. Und machen kann der Vermieter auch nichts, ohne Straßenverkehr geht es nur mit Hubschraubern (naja, abenteuerlich) oder wellensicheren Booten. Da hätte evtl ein Generator geholfen. Aber: "In der Ruhe liegt die Kraft."

    Noch vier Folgen...nur noch
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  10. #58

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Die neue Folge kommt etwas später

    Es lohnt sich zu warten
    Petri Heil & viele dicke Fische
    wünscht

    *Kormorella*

  11. #59

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Folge Nr. 7: Tür zu



    Nachts:

    Der Orkan rüttelt und schüttelt am Haus. Dann ein Knallen, ein Rutschegeräusch und ein mehrfaches Scheppern. Das war richtig laut.

    Meine Göttergattin steht senkrecht im Bett. "Was war das????" höre ich sie und denke: Wer jemals eine abrutschende Dachlawine gehört hat, der kennt das Geräusch. Das sind etliche Dachpfannen von dannen geflogen, ein zweiter Teil der Dachpfannen hat sich zusammen gerottet und ist gemeinsam auf die Terrasse gerutscht.

    Während Frau noch aufgeregt herumgackelt interessiert mich das nicht. Obwohl sie recht hat:" Kann doch nicht angehen, nun fliegt uns auch noch das Dach davon...." Madame kündigt an nun nicht mehr schlafen zu können. "As du meenst..." denke ich und dann weiter:

    Wenn keine Unterspannbahn vorhanden ist, dann müssen wir aufgrund Wassereinbruch raus. Und wenn doch, dann läuft der Regen eben ab. Zumindest eine Zeit lang. Schnarch...

    Du siehst, lieber kopfschüttelnder Leser, dass die Nerven jetzt wieder allerbestens waren, ein paar Tage Aktivurlaub führt nämlich zu einer Erhöhung der Gesundheit. Die Zahl 74 spielt dort eine Rolle, nämlich 74 % mehr Urlaubsentspannung bei Aktivierung aller Funktionen des Körpers... ärgern, laufen, entspannen, ...

    Sehen wir es positiv: Weg fliegende Dachpfannen sind entspannend (zumindest für die Dachspannbahn). [Fotos vom Dach habe ich gemacht, die sind aber irgendwie wech...]




    Nächster Morgen:

    Erster. Ab ins Bad. Wasser an: Nüscht. Licht: Nüscht. Mist... also Handfüllung des Waschbeckens, Waschlappen suchen, Handwäsche. Haare? Zu kalt, Mütze ist modern, zumindest bei dem Sturm. Einen Tag geht das auch mal so.

    Fertig, ab in den Tag.

    Und mit der klaren Erwartung, dass der Stromausfall nachher vorbei ist.


    Leider, leider, kam es wieder einmal anders. Das nächste Problem entstand, als plötzlich der Wind ins Haus hinein sprang. Türen und Fenster waren aber geschlossen.

    Mit etwas Unglauben durften wir feststellen, dass der Glaseinsatz der Haustür dem Sturm nicht mehr stand gehalten hat. Kaputt. ... Kalter Wind... Zugig... Schei....

    Nun pfiff und pfoff es gleichermaßen draußen und im Haus. Merke: Das Loch muss wieder zu.

    Außer dem "Brett vorm Kopf" hat der normale Urlauber weder Abdichtmaterial noch Werkzeug dabei. Die Analyse der Situation brachte erst einen Müllsack bzw sogar mehrere heran, dann Panzertape, ein paar Schrauben und wenn man sich bückt - grins - ein paar Laminatbretter. Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Lösungen.


    Aber schaut, was man so erreichen kann. Mir hat die Tür danach fast schon besser gefallen als unzerstört.





    Die Notreparatur hat übrigens unsere Zeit vor Ort gehalten.


    Mir fiel zu alledem nur der Reise-Knigge ein, nämlich der Satz des Adolf Freiherr v. Knigge:

    „Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.“

    Und genau in dem Sinne kam mehr und mehr der Humor herein, die Situation war schon so unglaublich, dass es schon wieder Spaß gemacht hat. Meine Göttergattin fand den Gedanken beinahe "pervers", aber Männer sind eben anders.


    Ach, sagten wir, nun kann es ja nicht schlimmer werden. Welch ein Irrtum, natürlich wurde es schlimmer, viel schlimmer sogar.

    [Fortsetzung folgt]
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  12. #60

    AW: Und es kam schlimmer, viel schlimmer... [ein Norge-Abenteuer in 10 Folgen]

    Ich hätte eine Zimmer Tür davor genagelt
    Bin sehr praktisch denkend

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