Ich bin positiv überrascht, das liest sich klasse, auch wenn ich nicht gleich alles für gut finde:

Natürliche Fischbestände werden seit Jahrtausenden fischereilich intensiv genutzt. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts haben sich langsam aber sicher weiterreichende Veränderungen für Angler in Deutschland vollzogen. Immer mehr Naturschutzverbände buhlen um öffentliche Anerkennung, politischen Einfluss und Spendengelder. Sie nehmen auf Grundlage komplizierter Verordnungen und Gesetzgebungen Einfluss auf die Nutzung der aquatischen Lebensräume. Viele Anglerverbände sind ebenso anerkannte Naturschutzverbände. Während diese das Ziel verfolgen, den Schutz und Nutzung zu vereinen, gelten für andere die Menschen als Störfaktor auf Grundlage einer ideell geprägten Vorstellung einer unberührten Natur. Es sind die letzteren, die die Naturschutzrolle den Angelvereinen langsam aber stetig in der öffentlichen Meinung versuchen streitig zu machen.

https://www.dafv.de/projekte/angeln-in-deutschland.html