Umfrageergebnis anzeigen: Wenn die Dorschquote beim Kleinbootangeln gilt, mietest du dann noch ein Boot oder nicht?

Teilnehmer
47. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, ich fahre weiter auf die See.

    20 42,55%
  • Nein, ich verzichte auf das Kleinboot.

    18 38,30%
  • Ich weiß noch nicht.

    9 19,15%
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Ergebnis 1 bis 12 von 46

Thema: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

  1. #1

    Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    In der unmittelbaren Laichzeit sind drei Dorsche fangbar, den überwiegenden Rest des Jahres fünf. Stellt euch mal vor, dass man im Hafen die Einhaltung der Fangbegrenzung kontrolliert:

    Mietest du dann noch ein Kleinboot?

    Hinweis: Die Umfrage ist anonym, euer Name wird nach der Abstimmung nicht verzeichnet.
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  2. #2

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    ich denke ja, wer bezahlt 30 Euro oder mehr für 5 Dorsche, ich nicht und mache daraus kein geheimnis

    Man lernt immer was, ein Leben lang

  3. #3

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Ein Tag auf See, frische Luft, Erholung... wenn man sich zu den 3-5 Dorschen noch ein paar Platten fängt ist doch alles ok, außer man ist als Hobbyangler getarnter "Nebenerwerbsfischer" unterwegs und bekommt den Hals und seine Truhe nicht voll.

    Abgesehen davon hat mich die Kutterangelei wegen des Puplikums nie gereizt. Die Bootsangelei schon eher, aber wenn dann ein eigenes Boot und kein Leihboot mit 1 km Reichweitenbegrenzung und um spätestens 18.00h wieder zurück sein zu müssen!

    Da ich bisher noch nie ein Boot gemietet habe, nehme ich an dieser Umfrage nicht teil. Es geht ja darum, ob bisherige Bootsmieter weiterhin ein Boot mieten werden.

    Grüße. Olaf
    "Oft vereinigt im Gemüte, sind Dämlichkeit und Herzensgüte!" Wilhelm Busch​

  4. #4

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Ich werde natürlich kein Boot mieten, habe ja ein eigenes im Wasser liegen (daher keine Teilnahme an der Umfrage).

    In der Regel kann ich mit der Fangmenge gut leben. Meist sind es sowieso eher Hering, Wittling oder Plattfisch. In der Ausnahme, wenn tatsächlich mal der Dorsch auf dem Haufen steht, würde es mich sehr stören, ihn nicht weiter beangeln zu dürfen. Ich frage mich, wer das kontrollieren soll. Auf den Kuttern hat der Skipper schon immer streng mitgezählt, aber die WaPo hat ja in den letzten Jahren ordentlich Federn lassen müssen.
    Mal schauen, wo das hinführt. Die Ausweitung der Schonzeit für März und April war dringend notwendig (bis jetzt gab es meines Wissens 6 Wochen Schonzeit im Sommer). Da hätte man auch gerne die Angler mitverpflichten sollen. Dass die Angelei für eine massive Gefährdung des Bestands ausserhalb der Schonzeiten führen soll, halte ich noch immer für Quatsch.
    Ausserdem muss das jetzt erstmal in nationales Recht umgesetzt werden.
    Ich glaube, die Kleinboote haben auch danach noch ihre Berechtigung.
    Der größte Fisch ist immer der, der verloren ging!

  5. #5

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Es ist, wie üblich in der EU, eine Fangquotenbegrenzung, die keinen Ewigkeitsstatus hat. Haben sich die Bestände denn erholt, wird es auch wieder Erhöhungen geben. Gefährlich ist eher, das wir blöden Deutschen so was immer gleich in irgendwelche abstruse Gesetze meisseln müssen. Und die sind weniger leicht zu beseitigen!
    Gruß
    Rolf

  6. #6

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Nach ein paar Tagen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Bootsfahrer#Nichtmehrbootsfahrer ab. Das sieht auf den ersten Blick noch gut aus.

    In Wirklichkeit ist es verheerend. Denn rund 50 % der Kunden wollen kein Kleinboot mehr mieten, wenn die Dorschquote gilt. Auf die Spitze getrieben bedeutet das eine Halbierung des Umsatzes der Bootsvermieter.

    Ich finde das erstaunlich, da Kleinboote nicht nur den Zielfisch Dorsch ermöglichen, sondern Mefo-Schleppen, Horni mit Pose, Hering und natürlich Platte. Die hohe Aussteigerquote bedeutet für mich, dass der Bootsmieter an den Dorsch will (und mithin Heringe von der Kaikante und Platte am Strand/im Hafen/von der Seebrücke fängt).

    Ich drücke den Bootsvermietern die Daumen, dass die Dorschquote entweder nicht gilt oder aber sie Ideen haben, wie das Fangziel Dorsch ausgetauscht werden kann gegen ebenso gewünschte Zielfische [wenn nun allerdings alle mit dem Schleppen auf Mefo beginnen, dann verschieben wir das Problem nur auf eine weitere Fischart].
    Wer nur eine kleine Pfanne hat, braucht keine großen Fische zu fangen!
    Petri wünscht Andreas

  7. #7

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    wir alle hier sind angler und kennen das eigentlich Problem. Gerade beim Dorsch ist die Überlebensrate beim zurücksetzen gering, um nicht zu sagen sehr gering. Selbst wenn wir glauben der dorsch hat es überlebt, so wissen wir nicht was passiert nachem der Dorsch abgetaucht ist.ich behaupte das ca 90 Proeznt aller zurückgesetzten Dorsch sterben.
    Darum ist einde gut gemeine Idee schon im Ansatz falsch.
    Auch wenn es viele nicht verstehen. aber , schafft beim Dorsch endlich das Mindesmaß ab, kleine Dorsche verwerten, Babydorsche versuchen so weit wie möglich zu werwerten z.b. als Tierfutter, als Frikadellen oder ähnliches. Denn auch ein zurückgesetzer Dorsch kann sich nicht mehr vermehren wenn er denn tod ist. Wegen der Nachhaltigkeit brauchen wir eine Dorschquote die sollte dann aber vielleicht bei 10-15 Dorschen pro Tag liegen, dann aber wie gesagt, jeden einzelnen Dorsch, auch die Babydorsche mitgerechnet die man so fängt.denn wie gesagt, gerade beim Dorsch ist die Überlebensrate bei zurückgesetzten Fische sehr niedrig. ich finde das zurücksetzten auch absolut unnatürlich. denn ein Löwe der sich eine Antilope fängt kommt auch nicht auf die Idee die Antilope zu töten, und dann die tote Antilope ungefressen zurückzulassen weil ihm irgendwas an der Antilope nicht gefällt.
    Also..Abschaffung der Mindesmaße, zumindest bei den Fischen die beim zurücksetzen eine geringe Überlebensrate haben, dann eine Dorschquote die nicht zu niedrig sein darf, die dann aber wirklich alle entnommenden Fische berücksichtigt.

  8. #8

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Zitat Zitat von dasAxelchen Beitrag anzeigen
    Gerade beim Dorsch ist die Überlebensrate beim zurücksetzen gering, um nicht zu sagen sehr gering. Selbst wenn wir glauben der dorsch hat es überlebt, so wissen wir nicht was passiert nachem der Dorsch abgetaucht ist.ich behaupte das ca 90 Proeznt aller zurückgesetzten Dorsch sterben.
    Zu dieser hanebüchenden Behauptung hätte ich gerne eine belastbare Quelle.

    Mein Kenntnisstand ist nämlich ein anderer.
    Die Ergebnisse zeigen, dass ein großer Teil der zurückgesetzten Dorsche überlebt und somit dem Bestand nicht verloren geht.
    Entnommen aus folgender Quelle: Studie Thünen Institut

    Dazu muss man sagen, dass die Dorsche, die in der Studie beobachtet wurden, sehr schonend behandelt wurden. Ob das bei Anglern immer so ist, kann man natürlich nur vermuten.

  9. #9

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Was Axel sagt ist nicht ganz falsch wenn man mit Natur Köder angelt dann gehen 90% der gefangenen Fische tot das ist richtig aber wenn man mit der spinangel los geht dann sind es vielleicht noch 20 % die tot gehen


    So muss man das trennen

  10. #10

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    sorry Denis wenn ich vergessen zwischen Naturköder und Spinnangeln zu differrenzieren. Das liegt daran das ich nur mit Naturköder angele und da habe ich ebendie Erfahrung gemacht das fast jeder Dorsch den Haken tief geschluckt hat, und demzufolge eine schonende Behandlung beim Haken lösen gar nicht möglich ist. Beim Spinnangeln gebe ich dir natürlich Recht Denis. Nur wie gesagt, das habe ich ganz vergessen weil ich eben nur mit Naturköder in TVM angel.

  11. #11

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Aus der Erfahrung heraus würde ich meine Methode hinterfragen.

  12. #12

    AW: Dorschquote: Ist das der Tod der Angelboot-Vermietung?

    Auch ich muss sagen, das meine zurückgesetzten Dorsche fast immer dann mit dem Bauch nach oben schwammen.
    Erst zischten sie ab in die Tiefe, aber nach wenigen Minuten sah man dann den umgedrehten Dorsch!

    Wobei Wittlinge und Platten nicht wieder zu sehen waren, nach dem zurücksetzten.

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