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Kritik der technisch modernen Angelei... GPS, Drohnen, Echolot...

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  • Kritik der technisch modernen Angelei... GPS, Drohnen, Echolot...

    Die moderne Technik ist längst auch unter Freizeitanglern verbreitet. Mit Echoloten, Unterwasserkameras und Drohnen können Fische leichter aufgespürt und gefangen werden, allerdings ergeben sich daraus auch Risiken für Fischpopulationen mögliche Konflikte. Diesen ist nun ein internationales Team mit Professor Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin nachgegangen.......
    Wie weit die Technik im Freizeitangeln vorangeschritten ist, versuchen die Forscher anhand eines Beispiels zu erläutern: Ein Raubfischangler sitzt in seinem Boot am Steg in einem bequemen Sessel hinter dem Steuerrad und digitalen Karten, die auf einem Touchscreen-Kartenplotter angezeigt werden. Dieser bietet auch Informationen über Umweltbedingungen wie Wassertemperatur und Luftdruck, die der erfahrene Angler nutzen kann, um den Aufenthalt der Fische besser vorherzusehen.

    Wenn auf dem Bildschirm Fische erscheinen, wechselt der Antrieb zu einem am Bug montierten Elektromotor, der mit einem Sonar-Schwinger und einem Bildschirm ausgestattet ist. Der Angler stellt den mit GPS ausgestatteten Elektromotor so ein, dass er automatisch und leise einen bestimmten Pfad zum Angelplatz fährt, um die Störung der Fische zu minimieren oder hält das Boot exakt über dem lokalisierten Fisch.
    Der chancenlose Fisch...

    Moderne Technik setzt sich immer mehr auch unter Freizeitanglern durch. Darauf wollen nun Fischereiforscher die Aufmerksamkeit lenken.


    Interessante Untersuchung:



    Das Letzte, was man sich wünscht, ist, dass eine Agentur für das Management natürlicher Ressourcen in der Lage ist, zu antworten: „Wir haben das nicht kommen sehen“, wobei eine potenziell schädliche Aktivität oder eine Aktivität, die das Geschäft erheblich verbessern könnte, bereits vollständig angenommen wurde und von der Freizeitfischergemeinschaft normalisiert und muss plötzlich reguliert werden (Abb. 4). Dies ist eine aufregende Zeit für die Freizeitfischerei, die jedoch zusätzliche Herausforderungen für die Fischereimanager mit sich bringt (Arlinghaus et al. 2016 ; Brownscombe et al. 2019 ). Wir hoffen, dass die hier vorgestellten Ideen der Fischereimanagementgemeinschaft helfen werden, proaktiv und reaktionsschnell auf den sich schnell entwickelnden Freizeitfischereisektor (Elmer et al. 2017 ) zu reagieren, zum Nutzen der von ihnen bewirtschafteten Fischpopulationen sowie der von ihnen abhängigen Angler .
    Da kommt also wieder etwas auf uns zu.... besonders betroffen sehe ich die Meeresangelei und tiefe Seen, wo moderne Technik jetzt schon zielgerichtet fischführend eingesetzt werden kann. Untiefen und Wracks etc kann ja nun jeder finden, GPS sei gedankt, so dass die Fangorte schnell leer geangelt sein werden. Da kann kein Kutterkptn seine Stellen mehr geheim halten, um dort täglich ein wenig Fisch für seine Angelgäste abzugreifen. Die menschliche Gier wird ihn überholen, die Fangorte werden gemerkt und geplündert.

    Was tun?

    Ich finde es nicht gut, aber ich sehe nur eine Möglichkeit: Das Angeln muss weg von der Nahrungsbeschaffung hin zum reinen Hobby ausgestaltet werden.

    Fische fangen muss so teuer werden, dass es besser ist zum Fischladen zu gehen, wenn man Fisch haben will. Das muss auch für releaste Fische gelten. Nur dann ist für manche Dorsche, Boddenhechte, Großkarpfen etc überhaupt ein Überleben möglich. Denn mit einem GPS-Marker im Rücken kann sich der Fisch nicht wirklich verstecken. Und so etwas soll es ja geben, manche leben eben davon, dass Fische wieder gefunden und immer wieder gefangen werden, oder?

    Kostet mich jeder gefangene Meterhecht aber 12 Euro pro kg, dann ist in etwa ein Hunderteuroschein weg, auch wenn ich ihn release.

    Wie gesagt: Ich finde den Gedanken nicht gut. Aber modern ausgerüstete Kleinbootmengen/-massen auf der Ostsee und in den Boddengewässern bleiben meiner Ansicht nach nicht folgenlos für den Fischbestand.

    Es ist echt schwierig....

    Angeln soll für alle günstig sein. Finde ich. Aber geht das wirklich angesichts moderner Angelfangtechnik???


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