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Kommt jetzt die Hetzjagd auf den Wels?

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  • Kommt jetzt die Hetzjagd auf den Wels?

    Die aktuell gültige BiFVO S-H kennt weder ein Schonmaß für Wels noch eine Schonzeit.


    Bisher waren es 70 cm Maß und die Laichmonate Mai/Juni, in denen sie nicht entnommen werden durften. Seit geraumer Zeit wird mehr und mehr das Wort "Welsplage" genannt, in einigen Regionen werden sie inzwischen "zum Deibel gewünscht".



    Welsplage in der Erft: Im Abschnitt zwischen Grevenbroich und Bedburg hat sich der Räuber dramatisch vermehrt. Die Erftfischerei-Genossenschaft empfiehlt


    Das Streichen von Schonzeit und Schonmaß wird der neueren Anti-Wels-Tendenz gerecht. Scheinbar entdeckt die heimische Fischereibiologie allmählich, dass der Wels ein eingeführter Fisch ist.



    In der Wakenitz ist er bereits sehr lange heimisch. Wann die ersten Fänge waren, weiß ich nicht. Es sind aber weit mehr als 50 Jahre. Vielleicht hat er sich in der Wakenitz angepasst. Vielleicht auch nicht...

    Die größten Süßwasserfische des Kontinents wurden von Anglern in zahlreiche Flüsse eingebracht – und dezimieren dort die ohnehin bedrohten heimischen Arten. Ein Problem, das niemanden zu kümmern scheint..... wenig über den Flusswels (auch Europäischer Wels) in Westeuropa bekannt, wo er in den 1970er Jahren von Anglern eingeführt wurde. Die Art, die im Schnitt bis zu anderthalb Meter lang und bis zu 50Kilogramm schwer wird, ist in Osteuropa beheimatet, hat sich aber inzwischen in mindestens zehn Ländern in West- und Südeuropa ausgebreitet.....


    Er befürchtet, dass das Raubtier viele einheimische westeuropäische Fischarten ausrotten und damit die Ökosysteme der Flüsse grundlegend verändern könnte. ....


    An Lösungen für das Problem wird kaum gearbeitet, sagen Naturschützer. Es gibt in vielen Ländern ein florierendes Geschäft rund um das Fangen und wieder Freilassen von Welsen, vor allem in Spanien und Italien. Daher scheint es bei den entsprechenden Regierungen und Fischereiunternehmen auch wenig Motivation zu geben, den Eindringling zu bekämpfen. In Osteuropa werden die großen Fische zwar oft gegessen, haben sich in anderen Teilen des Kontinents aber nie wirklich als Meeresfrucht durchgesetzt.
    Santoul betont, dass die europäischen Länder enger zusammenarbeiten müssen, um Süßwasser-Ökosysteme zu erhalten und die Bedrohungen für Wanderfische – zum Beispiel Staudämme – anzugehen. Es seien auch keine Bemühungen im Gange, den Wels auszurotten, sagt er.
    Quelle: https://www.nationalgeographic.de/ti...ropas-fluessen

    Die "Welshatz" scheint mir kräftig übertrieben. Wenn er zu viele Futterfische ausradiert, dann hat er keine mehr. Und wer einen leeren Kühlschrank hat, der überlebt nicht. Das Gleichgewicht wird von der Natur meist selbst hergestellt.

    Zurück zur Wakenitz: In den letzten Jahren wird ein vermehrtes Auftreten junger Welse von Anglern gemeldet. Scheinbar kommt die Verkrautung dem Fisch entgegen. Wie sagte noch jemand nach einem E-Fischen: "Da ist ja kaum noch ein im Wasser liegender Baum, unter dem nicht wenigstens ein Wels liegt." Und die Frage ist weniger, "OB" einer da ist, sondern eher "wie groß" er ist.

    Übrigens: Wakenitz-Welsfilet ist lecker


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    • Andreas
      Wakenitzbesatz 2007
      von Andreas
      Kurzmeldung zum Wakenitz-Besatz.
      Eingebracht wurden:



      400 kg Satzaale
      230 Hechte 27 cm bis 40 cm
      1.500 kg Karpfen K2/K3
      1.550 kg Karpfen K2
      20.000...
      03.04.2023, 19:49
    • Andreas
      Müssen Reusen täglich geleert werden ?
      von Andreas
      Immer wieder festzustellen: Die Berufsfischer leeren die ausgelegten Reusen nicht täglich. Verägerte Angler stellen sich und anderen die Frage, ob das tägliche Leeren Pflicht ist.

      Die Antwort haben wir uns...
      25.03.2023, 15:51
    • Andreas
      Rothenhusen: Karpfen 24 Pfund
      von Andreas
      Aktiv wieder einmal die Gerüchteküche: Auf Boilie am Seitenarm vor dem Restaurant soll der 24-pfündige Karpfen (Spiegler) gefangen worden sein.

      Montage des Geräts: Normale Posenangel für Knicklicht, geringe...
      23.03.2023, 13:13
    • Andreas
      Moltkebrücke: Erfolgreicher Karpfenansitz
      von Andreas
      Im späten Frühjahr: Drei Karpfen vom gleichen Anglerteam erbeutet, angegeben in der Gerüchteküche mit 23 + 24 + 30 Pfund. Köder letztendlich unbekannt, unbestätigt die Angabe von Boilies.

      Es sollen langwierige...
      23.03.2023, 13:11
    • Andreas
      Neue Erkenntnisse zu Wels und Zander
      von Andreas
      Manfred Kautzsch vom Team Lübecker-Angler kann mit einiger Verwunderung über Fänge bei Wels und Zander berichten. Da haben wir doch erst einmal gestaunt ...

      Wels: Beim Aalangeln werden vermehrt Fänge kleinerer...
      23.03.2023, 13:10
    • Andreas
      Aal von 1.35 kg / Binnenwakenitz
      von Andreas
      Wenn der Aal beisst lass ihn laufen bis er anhält. Dann schluckt er den Köder. Läuft er weiter, dann hat er gefressen - nun ist der Anschlag zu setzen. So kennt der Angler die Theorie. Und die Praxis ... ?

      ...
      23.03.2023, 13:07
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