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Wakenitz: Das Rothenhusener Barschjahr 2010

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  • Wakenitz: Das Rothenhusener Barschjahr 2010

    Rothenhusen ist eine 1595 von Lübeck befestigte mittelalterliche Zollstation mit Fähre der Hansestadt Lübeck auf einer kleinen Insel am Ratzeburger See. Dort beginnt die Wakenitz, die aus dem See abfließt. Die Befestigung an dieser Stelle diente der Abwehr von übergriffen der Herzöge von Sachsen-Lauenburg. Rothenhusen gehört zur Gemeinde Groß Sarau an der Alten Salzstraße, steht aber wie die Wakenitz selbst auch seit dem Mittelalter im Eigentum der Hansestadt Lübeck.



    Bekannt ist der Anfangsbereich der Wakenitz seit langer Zeit für die aus dem Ratzeburger See in die Wakenitz eindringenden Barsche. Nicht von ungefähr bezeichnet die slawische Bedeutung des Urworts wochniza oder wochenice den Barsch-Fluss. Die Wakenitz war bekannt für viele gute Barsche. Die älteren Sportfreunde werden die Barschmengen der Eisenbahnbrücke sowie der Strömungsmitte unterhalb Müggenbusch, bei Spieringshorst und der Binnenwakenitz erinnern.



    Jetzt findet man in Rothenhusen an der Brücke und auf der Strecke zum Ratzeburger See (etwa 200 m Angelstecke) immer wieder räuberische Ansammlungen der Stachelritter, die die Jungfische der Wakenitz bejagen. Jedes Jahr werden Exemplare von 35, 40 und mehr Zentimetern gefangen. Barsch-Theorie: Die größten Vertreter der Art erreichen über 70 Zentimeter Länge und werden rund sieben Pfund schwer (aber leider nicht in der Wakenitz).



    2010 war ein Jahr mit durchwachsenen Barsch-Ergebnissen. Manche Tage geht gar nichts, andere Tage sind die Barsche in Mengen vor Ort. Regel: Bei klarem Wasser geht meist nichts. Trübes Wasser begünstigt die Barschjagd. Trotzdem werden dunkle Köder bevorzugt, der braunfarbene Doppelschwanz-Twister ist inzwischen kein Geheimtipp mehr.



    Richtig schöne Exemplare zeigen sich an der Insel Rothenhusen selbst. Nur leider ist die Insel verpachtet und es besteht ein Angelverbot. Ohne Boot geht da nichts. Das Leben des Flussbarsches ist geprägt von der Nahrung des Flusses Wakenitz und dem See: In tiefen Seen überwintern die Flussbarsche einzeln in großer Tiefe. Im Frühjahr beginnt die Jagd, bei Kleinfisch-Ansammlungen gibt es gemeinsam raubende Schulen der Barsche. Später vereinzeln die Fische wieder bis zur Winterzeit, die sie als Einzelgänger verbringen.



    Aber Vorsicht: Das Fischereirecht der Hansestadt Lübeck endet dort - dahinter beginnt das Gebiet des Ratzeburger Sees. Es fällt schwer sich auf die Wakenitz zu beschränken; raubende Hechte sind deutlich an dem Wakenitz-Abfluss zu sehen. Holt euch lieber die Karte für den Ratzeburger See dazu...



    Fotos: Andreas (4), Blackman (2)
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      Wakenitzbesatz 2007
      von Andreas
      Kurzmeldung zum Wakenitz-Besatz.
      Eingebracht wurden:



      400 kg Satzaale
      230 Hechte 27 cm bis 40 cm
      1.500 kg Karpfen K2/K3
      1.550 kg Karpfen K2
      20.000...
      03.04.2023, 19:49
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      Müssen Reusen täglich geleert werden ?
      von Andreas
      Immer wieder festzustellen: Die Berufsfischer leeren die ausgelegten Reusen nicht täglich. Verägerte Angler stellen sich und anderen die Frage, ob das tägliche Leeren Pflicht ist.

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      25.03.2023, 15:51
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      von Andreas
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      Montage des Geräts: Normale Posenangel für Knicklicht, geringe...
      23.03.2023, 13:13
    • Andreas
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      von Andreas
      Im späten Frühjahr: Drei Karpfen vom gleichen Anglerteam erbeutet, angegeben in der Gerüchteküche mit 23 + 24 + 30 Pfund. Köder letztendlich unbekannt, unbestätigt die Angabe von Boilies.

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      23.03.2023, 13:11
    • Andreas
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      von Andreas
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      23.03.2023, 13:10
    • Andreas
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      von Andreas
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      ...
      23.03.2023, 13:07
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